Plug & Play Solaranlage- Welche Anlage ist die Richtige?

Mini-Solaranlage am Balkongeländer befestigt

Wie findet man die passende Anlage für die eigenen Bedürfnisse? Das Angebot an Mini-Solaranlagen wächst stetig und jeder Anbieter bietet zudem mehrere Modelle an, alle mit mehr oder weniger eindeutigen Kennzahlen und Features. Wir wollen Ihnen die wichtigsten Merkmale zum Vergleich von Plug & Play Anlagen erklären und stellen Ihnen außerdem Plug & Play Anlagen vor, von denen wir meinen, dass Sie sie kennen sollten. So können Sie selbst entscheiden, welche Anlage die richtige für Sie ist.

Unsere Solar-Lösungen für Sie

icon: Dachanlage

Wer im Eigenheim wohnt und über ein eigenes Dach verfügt, darf zur großen Solaranlage greifen.

Plug & Play Icon

Kein Dach? Kein Problem! Mit sogenannten Plug & Play Solaranlagen für den Balkon, den Garten oder die Fassade.

Das sollten Sie beim Kauf einer Plug & Play Anlage beachten

Personen auf dem Balkon schauen sich Ihre Plug & Play Anlage an

Zuerst einmal müssen Sie entscheiden, wo Ihre Plug & Play Anlage zum Einsatz kommen soll: Mini-Solaranlagen können sowohl an der Balkonbrüstung, der Hausfassade oder in Ihrem Garten montiert bzw. aufgestellt werden. Vergessen Sie nicht, dass z.B. auch auf der Garage oder am Gartenzaun ein geeigneter Platz für eine Mini-Solaranlage sein kann. Bei festen Installationen, die Sie nicht rückstandslos entfernen können, müssen Sie vorher die Erlaubnis des Vermieters einholen. Mit Hilfe von Industrie-Klettbändern, Aluminiumhalterungen oder Schienensystemen können Sie die Montage einfach selbst vornehmen, Fachkenntnisse benötigen Sie nicht. Für eine Aufstellung im Garten gibt es ebenfalls spezielle Aufsteller, die sie lediglich fixieren müssen, um die Solaranlage vor Wettereinflüssen zu schützen. Am ertragreichsten ist eine Ausrichtung nach Süden, aber auch Ost- und Westbalkone können sich eignen, wenn Sie das Solarmodul im 45° Winkel ausrichten.

Die Leistung einer Plug & Play Anlage wird in Wp angegeben. Wp oder auch Watt-Peak beschreibt die Höchstleistung einer Photovoltaikanlage in Kilowatt. “Peak”, englisch für Spitze, bezeichnet hier die elektrische Spitzenleistung der Anlage. Mini-Solaranlagen produzieren in der Regel genug Strom, um einen wesentlichen Teil der Grundlast eines Haushaltes abzudecken. Das kann in manchen Fällen bis zu 30% des Stromverbrauchs entsprechen.1

Beispielsweise kann ein standardmäßiges 300-Watt-Solarmodul, das auf einem nach Süden ausgerichteten Balkon montiert ist, etwa 210 Kilowattstunden Strom pro Jahr liefern. Diese Strommenge entspricht ungefähr dem Jahresverbrauch eines Kühlschranks und einer Waschmaschine in einem Zwei-Personen-Haushalt. Bei einem durchschnittlichen Strompreis von 29 Cent ergeben sich daraus jährliche Einsparungen von ca. 70€ und das bis zu 30 Jahre lang! Viele Modelle bieten darüber hinaus die Möglichkeit, mehrere Module miteinander zu verbinden und so die Leistung bis zur in Deutschland zulässigen Grenze von 600 Watt zu erhöhen.

Weiter unten finden Sie unseren Solaranlagen-Rechner, mit dem Sie errechnen können, nach welchem Zeitraum Ihre Anlage sich selbst abbezahlt hat und kostenlosen Strom für Sie produziert.

Mit einer Förderung zusätzlich Geld sparen

Mit Förderungen zusätzliches Geld sparen

In manchen Regionen erhalten Sie eine Förderung auf die Anschaffung einer Plug & Play Solaranlage. Informieren Sie sich deswegen über Förderungsmöglichkeiten in Ihrem Bundesland oder auf kommunaler Ebene. Das Bundesland Schleswig-Holstein bietet beispielswiese eine Förderung von bis zu 200€ beim Kauf einer Plug & Play Anlage und auf kommunaler Ebene bietet die Stadt Freiburg im Breisgau einen pauschalen Zuschuss in Höhe von 200€ an.

Eine gute Übersicht bietet die Förderdatenbank des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

Plug & Play Solarmodule im Vergleich

Hersteller & Modell Leistung Maße Preis Lieferumfang
EET Efficient Energy Technology 210 210 Wp 108 x 69 x 2,5 cm 699ab 699€
  • 2 PV-Module à 2,5 kg 
  • Wechselrichter  
  • Einfache Montage via 
    Industrie-Klettbänder  
  • Schuko-Stecker (Wieland-Stecker auf Anfrage) 
EET Efficient Energy Technology 210 315 Wp 108 x 69 x 2,5 cm 849ab 849€
  • 2 PV-Module à 2,5 kg 
  • Wechselrichter  
  • Einfache Montage via Industrie-Klettbänder  
  • Schuko-Stecker (Wieland-Stecker auf Anfrage) 
EET Efficient Energy Technology 525 525 Wp 108 x 69 x 2,5 cm 2799ab 2799€
  • 5 PV-Module à 2,5 kg 
  • Wechselrichter
  • Einfache Montage via
    Industrie-Klettbänder
  • Schuko Stecker (Wieland-Stecker auf Anfrage) 
  • Energiespeichersystem à 25 kg mit 960 Wh Kapazität und 600 W Leistung 
solar-pac 240 240 Wp 163,8 x 99,5 x 3,5 cm 289ab 289€
  • 2 PV-Modul á 7,6 Kg 
  • Wechselrichter 
    Envertech EVT300  
  • Montage mithilfe von einem Metallständer 
  • Schuko Stecker (Wieland-Stecker auf Anfrage), Länge 2m 
solar-pac 290 290 Wp 163,8 x 99,5 x 3,5 cm 519ab 519€
  • 1 PV-Modul á 7,6 Kg 
  • Wechselrichter 
    Envertech EVT300  
  • Montage mithilfe von einem Metallständer 
  • Schuko Stecker (Wieland-Stecker auf Anfrage), Länge 2m 
solar-pac 300 300 Wp 164,0 x 99,2 x 4,0 cm 399ab 399€
  • 1 PV-Modul á 19 Kg 
  • Wechselrichter 
    Envertech EVT300 
  • Schuko Stecker (Wieland-Stecker auf Anfrage), Länge 4m 
Home-Solar 315 315 Wp 164,0 x 99,0 x 3,5 cm 339ab 339€
  • 1 PV-Modul à 18,3 kg 
  • Wechselrichter Envertech EVT300 
  • Montage mithilfe von einem Metallständer. Bohrung nötig. 
  • Schuko Stecker (Wieland-Stecker auf Anfrage), Länge 5m  
BaSBa 300 300 Wp 100 x 170 x 100 cm 545ab 545€
  • 1 PV Modul à 23kg 
  • Wechselrichter  
  • Schuko Stecker (Wieland-Stecker auf Anfrage), Länge 5m  
  • Metallbügel zum Aufstellen  
  • Lieferung inkl. kurzer Sicherheits- und Betriebsanweisung 
EET Efficient Energy Technology 300 300 Wp 165,0 x 99,0 x 3,5 cm 549ab 549€
  • 1 PV Modul à 18,6 kg 
  • Wechselrichter (96% Wirkungsgrad) 
  • Metallbügel zum Aufstellen  
  • Schuko Stecker (Wieland-Stecker auf Anfrage), Länge 5m
EET Efficient Energy Technology 320 320 Wp 168,0 x 100,2 x 4,0 cm 599ab 599€
  • 1 PV Modul à 18,6 kg 
  • Wechselrichter (96% Wirkungsgrad) 
  • Metallbügel zum Aufstellen  
  • Schuko Stecker (Wieland-Stecker auf Anfrage), Länge 5m
EET Efficient Energy Technology 300 300 Wp 165,0 x 99,0 x 3,5 cm 2399ab 2399€
  • 1 PV Modul à 18,6 kg 
  • 1 x Wechselrichter (96% Wirkungsgrad) 
  • Metallbügel zum Aufstellen  
  • Schuko Stecker (Wieland-Stecker auf Anfrage), Länge 5m Energiespeichersystem à 25 kg mit 960 Wh Kapazität und 600 W Leistung 
solar-pac 240 240 Wp 112,0 x 68,0 x 3,0 cm 329ab 329€
  • 2 PV Module à 7,6 Kg 
  • Wechselrichter Envertech EVT300  
  • 4 x Aufständerungsdreieck, verzinkt inkl. Befestigungsmaterial 
  • Schuko Stecker (Wieland-Stecker auf Anfrage), Länge 4m  
solar-pac 280 280 Wp 165,7 x 99,6 x 3,5 cm 409ab 409€
  • 1 PV Modul à 18,4 Kg 
  • Wechselrichter 
    Envertech EVT300 
  • Flachdachmontagesystem 
    ValkBox 
  • Schuko Stecker (Wieland-Stecker auf Anfrage), Länge 4m 
solar-pac 300 300 Wp 164,0 x 99,0 x 3,5 cm 419ab 419€
  • 1 PV Modul à 19kg 
  • Wechselrichter 
    Envertech EVT300,  
  • Flachdachmontagesystem 
    ValkBox 
  • Schuko Stecker (Wieland-Stecker auf Anfrage), Länge 4m  

Solaranlagen-Rechner

Erhalten Sie mit unserem Solarrechner einen ersten Eindruck, wie viel Strom Ihre Plug & Play Anlage im Jahr erzeugen könnte und wieviel Stromkosten Sie dadurch im Jahr sparen könnten.*

Anlage & Ausrichtung auswählen

Wp
Cent / kWh

Ihr Ergebnis

Ihre Plug & Play Anlage hat sich nach etwa
Jahren selbst finanziert
Danach produzieren Sie kostenlosen Stom und Sie sparen etwa
€ im Jahr.
*Beachten Sie hierbei bitte, dass es sich um grobe Richtwerte handelt und eine genaue Berechnung vom individuellen Einzelfall abhängt. Insbesondere hängt dies von der Anzahl der Sonnenstunden, dem Neigungswinkel zur Sonne, der genauen Himmelsausrichtung und der jeweiligen individuellen Leistung der Anlage ab.

** Durchschnittlicher Strompreis für einen Haushalt in Höhe von 30,41 Cent/kWh (Jahresverbrauch: 3.500 kWh) in 2019, Quelle: BMWi; Datenbasis: BDEW Strompreisanalyse, Juli 2019

Einfacher Anschluss Ihrer Anlage in 4 Schritten


Wielandsteckdose

1. Das richtige Stecker-System nutzen

Zum Einspeisen des erzeugten Stroms wird in Deutschland durch die DIN VDE 0100-551-1 vorgegeben, eine Einspeisesteckdose zu verwenden. Dafür muss die normale Haushaltssteckdose abgeschraubt und statt dieser eine Einspeisesteckdose angebracht werden. Eine beispielhafte, entsprechend geeignete Steckdose
finden Sie etwa bei Amazon5. Wenn Sie noch nie eine Steckdose ausgetauscht haben, empfehlen wir Ihnen, sich an einen Elektriker Ihres Vertrauens zu wenden.

Achten Sie bitte auch darauf, dass Ihnen der richtige Stecker mitgeschickt wird. Viele Anlagen werden mit einem sogenannten Schuko-Stecker verkauft, der zwar in eine normale Haushaltssteckdose passt, damit aber nicht der obengenannten Norm entspricht. Fragen Sie Ihren Anbieter nach einem Stecker, der in eine Einspeisesteckdose passt. Häufig sprechen Hersteller hier vom Wieland-Stecker.

Paket Icon

2. Paneele am richtigen Standort auspacken und montieren

Seien Sie vorsichtig beim Auspacken der Paneele, damit diese nicht beschädigt werden und ihre maximale Lebenszeit erreichen können. Je nach Hersteller gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Paneele zu befestigen. Beachten Sie hierbei die mitgeschickte Montageanleitung und folgen Sie dieser Schritt für Schritt.

Optional: Paneele miteinander verbinden

Sollten sie mehrere Paneele erworben haben, verbinden Sie diese mit Hilfe der mitgelieferten Stecker. Auf der Rückseite der Paneele befinden sich in den meisten Fällen zwei Anschlüsse. Davon wird ein Anschluss verwendet, um sich mit dem nächsten Paneel zu verbinden, der andere Anschluss dient zur Einspeisung in die Steckdose. Die Kabel sollten möglichst so hinter den Paneelen liegen, dass sie regen- und sonnengeschützt sind.

Wechselrichter Icon

3. Wechselrichter befestigen

Sollte der Wechselrichter noch nicht an den Paneelen befestigt oder bereits angebaut sein, muss dieser noch montiert werden. Achten Sie hier auf die Einhaltung der Vorgaben für die Montage und den Anschluss des Wechselrichters. Sollten Sie nicht viel Spaß an technischen Aufgaben haben oder es Ihnen an handwerklichem Geschick mangeln, empfehlen wir Ihnen Anlagen, bei denen der Wechselrichter bereits vormontiert ist.

Bitte achten sie beim Anschluss der Paneele an die vorgegebenen nationalen Rechtsvorschriften, die Anschlussbedingungen des Netzbetreibers und die vertraglichen Bestimmungen des Stromlieferanten des Hausanschlusses.

Steckdose mit Stecker Icon

4. Die Plug & Play Anlage ans Hausnetz anschließen

Überprüfen Sie, ob alle Kabel richtig verbunden sind und die Paneele richtig befestigt wurden. Das genaue Vorgehen beim Erstbetrieb sollte in jeder Anleitung extra beschrieben sein, da dieses von System zu System unterschiedlich sein kann. Sobald die Anlage mit Ihrem Hausstrom-Netz verbunden ist, werden Ihre Haushaltsgeräte mit Strom versorgt.

Achtung: Auch Mini-Balkonkraftwerke müssen gemeldet werden

Zwar sind Plug & Play Anlagen primär für den Eigenverbrauch ausgelegt, aber unter bestimmten, eher seltenen Bedingungen kann der selbst erzeugte Strom ins allgemeine Versorgungsnetz gelangen. Dies ist kein Problem, solange der Wechselrichter der Plug & Play Anlage der gültigen Norm entspricht und über die nötigen Schutzvorrichtungen verfügt.

Nichtsdestotrotz schreibt der Gesetzgeber vor, dass alle Erzeugungsanlagen sowohl beim Netzbetreiber wie auch bei der Bundesnetzagentur angemeldet werden müssen. Die Bundesnetzagentur hat die jährliche Mitteilungspflicht für PV-Anlagen mit einer Maximalleistung unterhalb von 1.000 Watt Peak jedoch ausgesetzt. Wie auf unserer Plug & Play Seite bereits geschildert, dürfen Plug & Play Anlagen sowieso immer nur auf maximal 600 Watt Peak Leistung ausgelegt sein.

Sie wollen es ganz genau wissen?

Lesen Sie hier ausgewählte technische Details für Plug & Play Anlagen nochmal im Detail: 

Messen Sie zu allererst einmal aus, welche Fläche Ihre Balkonbrüstung für die Installation einer Plug & Play Anlage bietet. Grundsätzlich gilt natürlich: Je mehr Platz, sprich, je größer die Solarmodule, desto mehr Strom können Sie mit Ihrer Plug & Play Anlage erzeugen.

Dennoch ist es hilfreich die Anlage so zu dimensionieren, dass Sie auf Ihren Verbrauch abgestimmt ist. Wenn tagsüber niemand Zuhause ist und kaum Energie verbraucht wird, könnte es bei einer zu großen Anlage zu einem Stromüberschuss kommen, der ins allgemeine Stromnetz fließt. Auf die EEG Vergütung für Strom aus Solaranlagen zu bauen, lohnt sich aber bei den geringen Strommengen aus einer Mini-Photovoltaikanlage nicht. Vielmehr könnte dann ein kleiner Stromspeicher sinnhaft sein, der den tagsüber produzierten Strom auffängt und abends, wenn Sie wieder Zuhause sind, abgibt.

Hersteller von Plug & Play Anlagen bieten zum Teil mehrere Kleinstmodule an, die sie miteinander verbinden und so auf Ihre Bedürfnisse anpassen können. Zusätzlich zu den typischen Glasplattenmodulen mit Aluminiumrahmen bieten viele Hersteller auch komplett schwarze Systeme an. Achten Sie beim Anlagenkauf auf das Gewicht der Module. Das leichteste uns bekannte Modul wiegt gerade einmal 2,5 Kilogramm und ist damit besonders einfach zu montieren. Grundsätzlich gilt, je schwerer die Module, desto schwerer die Montage.
Wie viel Strom eine Mini-Solaranlage letztendlich erzeugt hängt nicht allein von ihrer Leistungsfähigkeit ab, sondern auch davon, wo und in welchem Winkel sie installiert wird. Denn auf einen nach Süden ausgerichteten Balkon scheint weitaus mehr Sonne als auf einen, der nach Norden zeigt. Zudem kann eine senkrecht runterhängende Anlage weniger Sonnenlicht in Strom umwandeln als eine, die durch eine Schrägstellung im 45 Grad Winkel angebracht wurde. So kann beispielsweise in Deutschland eine im Schrägwinkel am Südbalkon angebrachte Mini-Solaranlage mit 300 Wp ca. 250 kWh im Jahr produzieren, eine senkrecht montierte Anlage hingegen nur ca. 210 kWh. Dafür ist die Montage häufig deutlich einfacher, es sieht schöner aus und die Module dienen zusätzlich als Sichtschutz.

Auch Terrassen sind sehr gut für Plug & Play Anlagen geeignet. Es ist jedoch wichtig darauf zu achten, dass keine Schatten (z. B. durch Bäume, Büsche oder Häuser) das Modul verdunkeln. Aufgestellt am richtigen Ort, können diese Anlagen häufig ihre volle Leistungskraft ausschöpfen.

Verschattungen oder Teilverschmutzungen der Module können zu Ertragsminderungen führen. Aus diesem Grund sollten die Module regelmäßig überprüft und von Verschmutzungen gereinigt werden. Ungeeignet sind Montageorte, wie z.B. die Balkonnische hinter der Balkonbrüstung; Wände, die durch den Balkon verdeckt sind; sowie Orte, die z.B. durch Bäume, Straßenlaternen oder Häuser beschattet werden.
In den meisten Fällen besteht der Lieferumfang einer Plug & Play Solaranlage aus:
  • 1 bis 5 PV-Modulen
  • Verbindungskabel
  • Steckerkabel
  • Wechselrichter
  • Montagezubehör

Mit diesen Komponenten lässt sich so gut wie jede Plug & Play Anlage aufbauen. Je nach Anbieter können die tatsächlich im Paket enthaltenen Komponenten aber abweichen. Deshalb sollten Sie nie nur den reinen Verkaufspreis vergleichen, sondern sich bereits vor einem Kauf genau darüber informieren, was im Lieferumfang enthalten ist. Wir empfehlen stets Geräte mit hochwertigem Zubehör zu kaufen. Ein guter Hinweis hierfür sind Zertifizierungen und Siegel. Auch das Erfüllen von Kriterien, die an eine Förderung, bspw. durch den Bund, ein Land oder eine Kommune, geknüpft sind, deutet daraufhin, dass es sich um eine gute Mini-Solaranlage handelt.

Wie zuvor beschrieben, raten wir Ihnen zudem auf die Steckervorrichtung zu achten. Meist wird ein Schukostecker mitgeliefert, der in die normale Haussteckdose passt. Das ist zwar komfortabel, aber nicht VDE Norm konform. Um rechtlich alles richtig zu machen und unter Umständen auch eine Förderung zu erhalten, bedarf es eines Einspeisesteckers.

Auch beim Wechselrichter lohnt es sich genau hinzuschauen. Einige Hersteller verkaufen den Wechselrichter getrennt von den Solarmodulen. Bei diesen Anlagen sollten Sie darauf achten, einen geeigneten Wechselrichter für ihre Plug & Play Anlage auszuwählen. Sollten Sie sich nicht sicher sein, raten wir Ihnen sich mit Ihren Fragen an einen Experten zu wenden.
Sie fragen sich, was ein Wechselrichter ist und wofür Sie diesen brauchen? Die Hauptaufgabe eines Wechselrichters besteht darin, den in der Photovoltaikanlage erzeugten Gleichstrom in Wechselstrom umzuwandeln. Das liegt daran, dass durch unsere Stromnetze Wechselstrom fließt, da dieser leichter zu transportieren ist als Gleichstrom.

Darüber hinaus überwacht ein moderner Wechselrichter aber auch regelmäßig die Impedanz, Spannung und Frequenz im Stromnetz und stellt sicher, dass die für die Netzstabilität festgelegten Netzparameter eingehalten werden. Die Grundlage für ein stabiles Netz ist eine konstante Frequenz von ca. 50 Hertz. Eine Trennvorrichtung sorgt beim Überschreiten von Grenzwerten dafür, dass es zu einer automatischen Trennung vom Stromnetz kommt. Sollte die Frequenz leicht ansteigen, kann der Wechselrichter die eigene Leistung regulieren, um so die Netzregelung zu unterstützen.
Ein Stromspeicher ist in den meisten Fällen nicht im Lieferumfang enthalten. Das liegt vor allem daran, dass Stromspeicher heute immer noch recht kostspielig sind. Diese können trotzdem eine sehr sinnvolle Ergänzung zu Ihrer Plug & Play Anlage sein, da sie überproduzierten Strom zwischenspeichern und Sie so das Maximum an Sonnenstrom selbst verbrauchen können. Zudem kann eine Anlage mit Stromspeicher auch als Notstromaggregat dienen und im Falle eines Stromausfalls zumindest kleine Geräte mit Strom versorgen.

1 unterstellt Durchschnittswerte bei Haushaltsgröße und Jahresenergieertrag durch Sonnenstrahlung in Deutschland.

2 Wir gehen in unseren Berechnungen davon aus, dass eine Balkon PV Anlage im durchschnitt bei optimalen Bedingungen (Südausrichtung, 40 Grad Neigung, keine Verschattung ) pro 1 kW Peak – 1kWh Strom im Jahr erzeugt. Quelle: : https://www.techmaster.de/2019/10/26/ertrag-einer-photovoltaikanlage-was-bedeutet-kwh-pro-kwp/#:~:text=Als%20Faustregel%20gilt%3A%20Eine%20Photovoltaikanlage,rund%206.900%20kWh%20Ertrag%20rechnen

3Durchschnittlicher Arbeits-Strompreis in Deutschland 2020: 31,47 pro kWh
Quelle: https://strom-report.de/strompreise/strompreisentwicklung/

4 Da wir bei einem Einsatz an der Balkonbrüstung ausgehen, rechnen wir mit einer Neigung von 90° Grad und somit einem Faktor zwischen 0,48 und 0,69, je nach Ausrichtung (Süden: 0,69; Süd-Ost/Süd-West: 0,64; Osten/Westen: 0,48). Quelle: https://www.rechnerphotovoltaik.de/photovoltaik/voraussetzungen/dachausrichtung

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