Zuhause elektrisch laden – mit der Wallbox für Ihr Elektroauto

Elektroauto lädt an einer Wallbox

Sie haben sich für ein Elektrofahrzeug entschieden? Das finden wir klasse! Denn damit leisten Sie einen wichtigen Beitrag für das Gelingen der Energiewende. Häufig hört oder liest man von langen Ladezeiten an E-Tankstellen. Dass Sie als E-Mobilist größtenteils gar keine Tankstelle mehr brauchen, weil Sie Ihr Auto einfach und bequem Zuhause aufladen, bleibt dabei oft unerwähnt. Hier lesen Sie, warum sich eine Wallbox lohnt und worauf Sie bei der Auswahl achten sollten.

Wer elektrisch fährt, muss elektrisch tanken

Als Wallbox wird eine Ladestation für das Elektroauto bezeichnet, die an einer Wand befestigt wird. Mit ihr schafft man eine Schnittstelle, die die Stromversorgung zwischen Haus und Stecker reguliert.

Technisch besteht zwar die Möglichkeit, das E-Auto über die Haushaltssteckdose zu laden. Das führt aber häufig zu Ladezeiten von über 24 Stunden. Zudem steigen die Risiken einer Überhitzung oder eines Kabelbrands. Wer sein Elektrofahrzeug regelmäßig zuhause lädt, ist deshalb gut beraten, sich für die fachgerechte Installation einer Ladestation zu entscheiden.

Elektroauto lädt an einer Wallbox

Die Vorteile einer Wallbox auf einen Blick

Ist die Wallbox einmal montiert, laden Sie Ihr Auto aber nicht nur sicher und schnell. Sie machen sich auch unabhängig und sparen sich die Wege zur nächsten öffentlichen Ladestation.

icon: Wallbox zum Aufladen des Elektroautos

Bequemes aufladen

icon: Schutzschild

Schnelles, sicheres Laden

icon: Werkzeuge

Einfache Installation

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So wählen Sie die richtige Wallbox für Ihr E-Auto

Mit der Entscheidung für ein bestimmtes Elektrofahrzeug, entscheiden Sie sich in aller Regel auch für eine bestimmte Ladeleistung. Denn während manche Autobatterien eine Ladeleistung von bis zu 22kW zulassen, setzen die meisten Hersteller auf Autobatterien mit einer maximal Ladeleistung von 11kW.

11kw Wallboxen

Die richtige Wahl für alle E-Autos sowie Plug-In-Hybride mit Batterien von maximal 11kW Ladeleistung. Denn mehr Strom kann die Batterie sowieso nicht aufnehmen. Das kann zwar zu Ladezeiten von bis zu 8 Stunden führen. Wer aber hauptsächlich kurze Strecken fährt und nicht regelmäßig vergisst, die Autobatterie über Nacht zu laden, bemerkt diesen Nachteil gar nicht. Auch Halter von E-Fahrzeugen mit einer Batterie von 22kW Ladeleistung sollten sich überlegen, ob für das Laden Zuhause eine 11kW Wallbox ausreicht.

Denn während 22kW Wallboxen zustimmungspflichtig sind, müssen 11kW Wallboxen lediglich beim Netzbetreiber angemeldet werden. Die kürzlich verabschiedete KfW-Förderung gibt es zudem nur für 11kW Wallboxen. Mit einem Förderzuschuss von bis zu 900 € gibt es die ein oder andere 11kW Wallbox dann zum Nulltarif.

Mann lädt sein Elektroauto

22kW Wallboxen

Lässt Ihr E-Auto eine Ladeleistung von bis zu 22kW zu und benötigen Sie für Ihren Alltag kürzere Ladezeiten, kann für Sie die 22kW Wallbox die richtige Wahl sein. Im Vergleich zur 11kW Variante verringert sich die Ladezeit Ihres Stromers nämlich um bis zu 50%. Insbesondere diejenigen, die nicht die Möglichkeit haben, die ganze Nacht zu laden oder viel unterwegs sind und eine Wallbox auch mobil nutzen möchten, entscheiden sich deshalb u.U. für ein 22kW Modell. Da diese aber leider nicht unter die KfW Förderung fallen, empfehlen wir Ihnen sich vorher über alternative Förderprogramme zu informieren, bspw. durch Ihre Kommune und / oder Ihre Landesregierung.
Beachten Sie auch, dass Sie für die Installation einer 22kW Wallbox die Zustimmung Ihres Netzbetreibers benötigen. Idealerweise holen Sie sich diese bereits bevor Sie Ihre neue Wallbox gekauft haben.

900 € staatliche Förderung sichern

Über die KfW Bank fördert der Bund die Anschaffung und Montage fest installierter Ladestationen mit einer Ladeleistung von max. 11kW1 mit bis zu 900 €2 pro Ladepunkt.

So einfach geht´s:

   Schritt 1: Ab dem 24.11.2020 im KfW-Onlineportal einen Antrag auf Förderung stellen

   Schritt 2: Den Shop unseres go-e Partners besuchen, Wallbox kaufen und installieren lassen

   Schritt 3: Kostennachweis im KfW-Zuschussportal hochladen und Förderung erhalten.

Auch der go-e Charger HOMEfix 11kW wird von der KfW bezuschusst2 und ist damit quasi kostenlos.

Was es sonst noch über Ladestationen zu wissen gibt

Das Land NRW fördert derzeit intelligente Ladestationen im privaten, nicht öffentlichen Raum. Derzeit liegt die Förderhöchstgrenze bei 1.500 € pro Ladepunkt.

Quelle: Land NRW (2020): Landesregierung erhöht Fördersätze für den Ausbau der Ladeinfrastruktur, Stand 15.06.2020.
Grundsätzlich muss eine Wallbox, ob 11kW oder 22kW, immer beim Netzbetreiber angemeldet werden. In § 19 der Niederspannungsanschlussverordnung (NAV) wurde geregelt, dass private Betreiber ihre Wallbox anmelden müssen. Für das Laden von mehr als 11kW Leistung ist sogar eine Zustimmung notwendig. Wenn die Ladeleistung 11kW überschreitet, muss die Zustimmung vom Netzbetreiber eingeholt werden. Dadurch soll die private Ladeinfrastruktur gesteuert werden. Wenn der Netzanbieter diesem aus irgendwelchen Gründen nicht zustimmt, bleibt die Option der 11kW Wallbox. Beachten Sie, dass Mehrkosten für die Zustimmung entstehen.
Zum 1. Dezember 2020 tritt eine WEG-Reform in Kraft. Diese sieht vor, dass Wohnungseigentümer die Genehmigung des Einbaus einer Ladestation auf dem Parkplatz oder der Tiefgarage verlangen können. Dabei dürfen Mitglieder der Wohnungseigentümergesellschaft über die Ausgestaltung der Maßnahme bestimmen. Beachten Sie hierbei, dass Sie einen fristgerechten Antrag an die Eigentümerversammlung stellen.

Quelle: ADAC (2020): Die eigene Wallbox: Leitfaden für Mieter und Eigentümer, Stand 21.09.2020.
In der Regel liegt die Lebensdauer einer Wallbox über der Nutzungsdauer eines Elektroautos. Aufgrund der rasanten technologischen Entwicklungen ist davon auszugehen, dass die Ladeleistung von Stromern in den nächsten Jahren weiter ansteigen wird und Wallboxen mit über 11kW Standard werden. Daher ist es sinnvoll beim Kauf einer Wallbox zu hinterfragen, wie lange das eigene E-Auto voraussichtlich genutzt und ob danach eine Neuanschaffung mit höherer Ladeleistung getätigt wird.

Quelle: Enomo (2019): Reicht eine Wallbox mit 11kW Ladeleistung?, Stand 13.11.2020.
Die Installationskosten einer Wallbox hängen von vielen Faktoren ab und variieren stark.
Liegt bereits ein Stromanschluss vor oder muss er noch von einer Elektrofachkraft gelegt werden? Sind Mauerdurchbrüche notwendig? Wird ein Zwischenzähler installiert? Ist vor der Installation eine Beratung durch eine Elektrofachkraft erforderlich?
Für eine reibungslose Installation empfiehlt sich vorab eine Prüfung des Installationsortes und der Erstellung eines Kostenvoranschlags durch eine Elektrofachkraft. In der Regel kann für die gesamte Installation mit 800 bis 1.000 € ausgegangen werden.

Quelle: MyEnergi (2020): Mit diesen Wallbox-Installationskosten können Sie rechnen, Stand 28. Mai 2020.
Wie bei den meisten technischen Geräten sind die Kosten für eine Wallbox je nach Modell sehr unterschiedlich. Die Preisspanne reicht von circa 500 € bis zu circa 2.000 €, exklusive der Installationskosten. Hier eine Beispielrechnung mit einer Wallbox unseres Partners go-e mit 22kW „Home+“:
Die Wallbox kostet UVP 699 € inkl. MwSt. und zuzüglich Versandkosten. Dazu kommt noch Zubehör, wie beispielsweise ein 3-teiliges Adapterset 22kW Home+ für 79,90 € und die Installation der Wallbox für circa 800 bis 1.000 Euro. Zusätzlich können eventuelle Genehmigungsgebühren bei Ihrem Netzbetreiber anfallen.

Quelle: MyEnergi (2020): Mit diesen Wallbox-Installationskosten können Sie rechnen, Stand 28. Mai 2020.

1 Gefördert werden Ladestationen im privaten Bereich mit 11kW Ladeleistung, die nicht nachträglich auf 22kW umgerüstet werden können.
2 Der Zuschuss von 900 € wird ab Gesamtkosten (z.B. Wallbox, Lieferung und Installation) von über 900 € ausgezahlt.