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Wie wird eigentlich aus Wasser Strom?

Wie Wasserenergie nachhaltig zur Stromgewinnung genutzt wird.

Sicherlich haben Sie schon von Erneuerbaren Energien und der Energiewende gehört, die in vollem Gange ist. Im Bereich der Erneuerbaren Energien findet sich, neben Wind- und Sonnenenergie auch die Wasserenergie. Wasserenergie ist besser bekannt als Wasserkraft und bezeichnet die Energie, die aus der Kraft des Wassers erzeugt werden kann. Wasserkraft ist eine zuverlässige und ständig verfügbare Energiequelle und eine wesentliche Stütze im Energiemix der Erneuerbaren Energien.

Wasserenergie, die Energiewende für jedermann.

Vielleicht haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, welchen Beitrag Sie persönlich zur Energiewende leisten können und wie Sie Ihren CO2-Fußabdruck verringern können? Auch wenn Sie kein Solarmodul auf dem Hausdach haben oder eine Biogasanlage im Garten, können Sie ganz einfach Teil der Energiewende sein. Mit Ihrer Entscheidung für Ökostrom aus Wasserkraft.

Ein paar Fakten.

In Deutschland sind aktuell bereits rund 7.300 Wasserkraftanlagen in Betrieb. Damit wurden im Jahr 2018 ca. 20.000 GWh Strom produziert, mit dem rund 5,7 Millionen Haushalte mit einem durchschnittlichen Stromverbrauch von 3500 kWh/Jahr versorgt werden können. Im Gesamtdeutschen Strommix deckt die Wasserkraft damit rd. 19% der produzierten Energie ab. Tendenz weiter steigend.

Quelle: Bundesverband Deutscher Wasserkraftwerke

Quelle: Fraunhofer ISE 12 | 2019
Berechnung der 5,7 Mio. Haushalte mit einem Durchschnittsverbrauch von 3.500 kWh / Jahr.

Wie wird nun aus Wasser Strom?

Wasserkraft (oder in der Fachsprache: Hydroenergie) bezeichnet die Umsetzung potentieller oder kinetischer Energie (Bewegungsenergie) des Wassers mit Hilfe einer Wasserkraftmaschine in mechanische Arbeit. Über die Kraft, die beim Fluss des Wassers entsteht, werden in Wasserkraftwerken Turbinen angetrieben, die dann über einen Generator Strom erzeugen.

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Produkt
PLZ
Geschätzter Jahresverbrauch
kWh
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Welche Wasserkraftwerke gibt es?

Um Strom aus Wasserenergie zu gewinnen, werden Wasserkraftwerke eingesetzt. Diese Energie kann nicht nur in den Bergen oder am Alpenrand genutzt werden. Die Technik ist hier bereits weit fortgeschritten, so dass auch beispielsweise die Gezeiten des Meeres genutzt werden können.

  • Gezeitenkraftwerke

    Gezeitenkraftwerke nutzen das natürliche Phänomen der Gezeiten. Hierbei wird der Unterschied zwischen Hoch- und Niedrigwasserstand (Tidehub) zum Antrieb von Turbinen genutzt. Wasser, das steigt oder sich zurückzieht, treibt die Rotorblätter des Kraftwerkes an. Gezeitenkraftwerke finden sich meist an Flussmündungen oder an Meeresbuchten, wo dieser Effekt bestmöglich eingesetzt werden kann.

  • Laufwasserkraftwerke (Flusskraftwerke)

    Bei Laufwasserkraftwerken, wie der Name schon sagt) wird das fließende Wasser in Flüssen genutzt, um Turbinen anzutreiben. Für diese Technik der Stromgewinnung sind bereits wenige Meter Höhenunterschied ausreichend, so dass in der Regel kein Wasser aufgestaut werden muss. In modernen Laufwasserkraftwerken sind zudem sog. Fischtreppen verbaut, sodass so wenig wie möglich in die Natur eingegriffen wird.

  • Meeresströmungskraftwerke

    Meeresströmungskraftwerke werden an Stellen errichtet, wo die natürliche Strömung genutzt werden kann. Diese Kraftwerke funktionieren ähnlich wie Windräder unter Wasser.

  • Pumpspeicherkraftwerke

    Pumpspeicherkraftwerke können elektrische Energie “für später” aufheben. Hierbei wird mit der Energie Wasser in Rohren nach oben gepumpt. Wird die Energie benötigt, lässt man das Wasser wieder fallen um Turbinen anzutreiben, die dann wieder Strom erzeugen, wenn dieser benötigt wird.

  • Speicherwasserkraftwerke (Talsperren, Stauseen)

    In Speicherwasserkraftwerken werden große Mengen an Wasser gespeichert, um sie bei Bedarf in Energie zu verwandeln. Meist werden hier Stauseen errichtet, die zu jeder Zeit abgerufen werden können, wenn Strom benötigt wird.

5 Vorteile der Nutzung von Wasserenergie.

Wasserkraft ist eine regenerative Energiequelle und damit im Vergleich zu fossilen Energieträgern sehr nachhaltig. Wenn Sie sich für Wasserkraft entscheiden, unterstützen Sie diese 5 wesentlichen Vorteile dieser Energiequelle:

  1. Regenerative Energiequelle

    Wasser wird bei der Produktion von Strom nicht verbraucht oder Qualitativ verschlechtert. Damit kann das Wasser immer wieder genutzt werden.

  2. Jederzeit vorhanden

    Wasserkraft ist zu jeder Tages- und Nachtzeit und bei jeder Wetterlage vorhanden und nutzbar.

  3. CO2 neutral

    Ökostrom aus Wasserkraft ist in der Erzeugung CO2 neutral. Bei der Stromgewinnung entstehen keine klimaschädlichen Treibhausgase.

  4. Abfallfrei

    Wasserkraft hinterlässt keine schädlichen Stoffe in der Umwelt. Es entstehen weder Abfälle noch Abgase, die Flora und Fauna schädigen.

  5. Sanft zur Umwelt

    Viele Wasserkraftwerke können sehr umweltfreundlich und optisch wenig störend errichtet werden. Damit wird bei der Gewinnung von Strom bestmöglich auf die Umwelt geachtet.

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