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4 Jungs. 1 Mission: Günstige Energie. Das sind die Stromguerilla. Finden Sie jetzt heraus, wie die Gruppe ganz neue Möglichkeiten findet, günstige Energie zu erzeugen. In drei Experimenten zeigt die Clique, was sie unter wirklich alternativer Energie versteht und wo sie überall neue Stromquellen gefunden haben.
Für ihr Ziel ist ihnen kein Aufwand zu groß und kein Weg zu weit: Sie bauen überdimensionale Konstruktionen, entwickeln neue technische Geräte und schrecken sogar vor gefährlichen Tieren nicht zurück.
Dabei steht die Effizienz bei ihnen nicht gerade im Vordergrund: Denn bei allen ihren Versuchen, erzeugen sie de facto nur eine winzige Menge an Strom. Die Stromguerilla sehen das allerdings eher sportlich und machen es trotzdem.
Für sie zählt in erster Linie, dass sie es tatsächlich geschafft haben, günstigen Strom zu bekommen. Alles andere ist zweitrangig. Alle ihre bisherigen Werke sehen Sie auf dem YouTube-Channel.
Volt nach Fahrplan.
Echte BAHN-Nostalgiker kennen ihn wahrscheinlich noch, den IC 2410 Köln-Flensburg. Ob die Stromguerilla den Komfort des 1974 erstmals eingeführten Bm235 Abteilwagen mit den orange-farbenen Sitzen zu würdigen wissen, können wir uns nicht vorstellen. Aber wie sie mit Hilfe eines vorbeifahrenden IC Strom gewinnen wollen, das irgendwie schon.
Strom aus frischem Fisch.
Wikipedia sagt: "Der Zitteraal (Electrophorus electricus) ist eine ungewöhnliche Art der Neuwelt-Messerfische, der in der Lage ist, Stromstöße zu erzeugen. Diese können sowohl zur Jagd als auch zur Verteidigung eingesetzt werden. Er lebt in schlammigen und sauerstoffarmen Süßgewässern im nördlichen und mittleren Südamerika, im Amazonasbecken, im Stromgebiet des Orinoco, in den damit verbundenen Flusssystemen [...] und bei den Stromguerillas.
Der größte Teil seines Körpers ist mit elektrischen Organen (Elektroplax) besetzt, eigentlich umgebildete Muskeln, die hohe Spannungen freisetzen können. Jedes dieser Organe besteht aus einer großen Zahl stromerzeugender Elemente, von denen jedes nur eine geringe Spannung erzeugt. Dies ist wie in einer Batterie realisiert, in der die Platten in Serie bzw. Reihe geschaltet werden. Bei einem Zitteraal können die etwa 5.000 bis 6.000 Elektrozyten gemeinsam eine Spannung von bis zu 500 Volt bei einem Strom von 0,83 Ampere und somit eine Leistung von 415 Watt erzeugen."
YouTube lehrte uns bereits, wie ein Zitteraal ein Krokodil töten kann!
Die Stromguerilla lehrt uns nun die wohl tierischste Idee, um klimaneutralen Strom zu gewinnen.
Energie aus Regen.
Die Stromguerilla wissen: Eine genüssliche 10-Minuten-Brause verbraucht 150-170 l Wasser – das ist mehr als der tägliche Pro-Kopf-Verbrauch in Deutschland. In unserem nächsten Clip jedoch wird selbst der tapferste Dauerduscher in den Schatten gestellt – natürlich ganz im Sinne einer nachhaltigen Energiegewinnung.








